Meditation mit Tönen

Mache Geräusche zu Deinem Meditationsgegenstand

Vögel zwitschern. Das Leben findet wieder vermehrt draußen statt. Es wird wieder gebaut. Ja, der Frühling ist voll von Geräuschen – aber anstatt sie als störend wahrzunehmen und sie zu versuchen auszusperren, verbringe einige Zeit damit, alle Zeichen des Lebens die an Dein Ohr dringen zu umarmen. Folge dieser 15-minütigen geführten Meditation über Geräusche, so kannst Du Achtsamkeit auch ohne Stille in Deiner Umgebung üben.

Sitzmeditation

Definition

Ganz ähnlich wie bei Yoga geht es bei der Sitzmeditation um das allmähliche Zur-Ruhe-Bringen des Geistes, nur mit dem Unterschied der Bewegungslosigkeit im aufrechten, würdevollen und bewussten Sitzen. „Die Meditation ist eine Art von Beschäftigung, wenn nicht gar die einzige, bei der es nicht darum geht, etwas zu erreichen oder irgendwohin zu gelangen, sondern darum, vollkommen da zu sein. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um unser Da-Sein.“ (Jon Kabat-Zinn)

Yoga

Definition

Yoga ist ein Sanskritwort und heißt so viel wie Joch. Das Joch verbindet immer eine Zweiheit zur Einheit: zwei Ochsen, zwei Eimer etc. bzw. übertragen auf unsere Situation: das Maskuline und das Feminine bzw. die Aktion und die Intuition. Yoga ist also die Rückkehr zur Einheit, die Einheit, die in uns immer schon da ist, die wir aber durch unsere unbewussten Alltagsbewegungen verloren haben. Im Yoga-Sutra (YS) des Pantanjali, dem ältesten Textbuch des Yoga wird Yoga gleich zu Beginn (I. Kapitel, 2. Sutra) wie folgt definiert:

„Yoga ist das allmähliche Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen des Geistes.“

Yoga ist weder Akrobatik, noch hat sie etwas mit „Verkrampfen“ oder „Verknoten“ zu tun. Im Yoga geht es
um einfache Körperbewegungen, die achtsam ausgeführt und meistens „dynamisch“ geübt werden.

Yoga ist seit 1979 die zweite Meditationspraxis im Rahmen des MBSR-Trainings. Einzelne Stehübungen werden ab der ersten oder zweiten Kurswoche mit den Teilnehmenden praktiziert. Als Meditationspraxis wird eine Yogareihe in der dritten Kurswoche eingeführt.

Body-Scan

Definition

Der Body-Scan ist ein systematisches gedankliches „Abtasten“ des eigenen Körpers, ohne die dabei auftretenden Körperempfindungen zu bewerten.

Der Body-Scan ist seit 1979 die einführende Meditationspraxis im Rahmen des MBSR Trainings.

Durch den Body-Scan machen wir uns mit dem eigenen Körper vertraut, schulen das Körperbewusstsein und lernen den Körper als einzigartiges Wunderwerk schätzen.

„Es ist erstaunlich, welch großen Wert wir einerseits auf unser äußeres Erscheinungsbild  legen, während wir andererseits das Gefühl für den Körper vollkommen verloren haben. Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen wurzelt oft in einer tiefsitzenden Unsicherheit. … Der Körper ist ein absolut wunderbares Instrument: … Wir halten diese ganz und gar erstaunlichen Fähigkeiten für selbstverständlich, zumindest so lange, bis wir krank werden oder uns verletzen“
(Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation, S. 82)